Webinare

Wir freuen uns, Ihnen folgend weitere Webinare vorstellen zu können, welche Sie als Kunde der T.A.Project GmbH kostenfrei über den Fachverband Metall buchen können. Wir bieten Ihnen diese Webinare an, da der Referent aus unserem Hause kommt und die Webinare für Sie eventuell interessant sein könnten.

Dozent: Peter Rausch (Schlossermeister – Vertrieb/ Projektmanagement T.A.Project GmbH)

Zielgruppe: Inhaber, Führungskräfte, Mitarbeiter im Büro

Donnerstag, der 05.07.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Kalkulation und Bestellung – elektronischer Austausch
Inhalte:
– elektronische Ausschreibung (GAEB-Format/ Ö-Norm/ Excel))
– Integration von technischen Kalkulationsprogrammen am Beispiel LogiKal
– Kalkulation von Anschlüssen mittels parametrisierter Baugruppen
– Anfragen und Preisspiegel sowie Bestellassistent, Generierung automatischer Bestellvorschläge 
– EDI elektronisches Bestellwesen am Beispiel Schüco (SAP)/Open Trans/ZuGFerd

Donnerstag, der 09.08.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Wartung und Service – flexibel und mobil
Inhalte:
– Anlagenverwaltung (Wartungsvertrag/ Wartungshistorie)
– Arbeiten mit dem Serviceauftragsplaner
– Demonstration der mobilen serviceauftrags-App (JobManager)
   – von der Stunden-, Materialeingabe
   – Fotodokumentation bis zur Unterschrift des Kunden
   – Synchronisierung und Rechnungserstellung
– Möglichkeiten der digitalen Zeiterfassung in der Werkstatt und auf Montage (mobiles Bautagebuch (App)

Donnerstag, der 06.09.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Fertigungssteuerung – papierlos und effizient
Inhalte:
– Terminplanung unter Berücksichtigung freier Kapazitäten
– Einführung in die Werkaufträge
   – Anlegen von Werkaufträgen/ Unterwerkaufträgen (Synchronisieren versch. Abteilungen)
– Materialanforderung aus Werkaufträgen
   – Zuordnung von Dokumenten/ Arbeitsanweisungen
– Fertigmelden von Prozess-Schritten mittels mobiler Geräte (App)
   – Erstellen von Packlisten/ Lieferscheinen
   – Mobiles Bautagebuch (App) 

Donnerstag, der 11.10.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Parametrisiert kalkulieren – schnell + präzise
Auch Sie kalkulieren mit Sicherheit sehr oft ähnliche oder gleiche Bauteile oder Baugruppen. Durch Einsatz unseres Moduls ParametriX müssen Sie nicht jedes Mal das Rad neu erfinden!
In diesem Webinar möchten wir Ihnen zeigen, wie durch sinnvollen Einsatz von parametrisierten Baugruppen sehr schnell und präzise kalkuliert werden kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie, bei Bedarf, mit Rasterpreislisten sowohl im Einkauf, wie auch im Verkauf, dieses Modul sinnvoll nutzen können.

Inhalte:
– Anlegen und Zuordnen von Arbeitswerten
– Vorstellung hinterlegte Geometrie-Daten der verschiedenen Standardmaterialien
– Schnell-Kalkulation mit E·R·Plus
– Demonstration der ParametriX am Beispiel eines Geländers 
– Nutzung einer Rasterpreisliste am Beispiel von Markisen
– Möglichkeiten der Preisliste am Beispiel von einem Verkaufsartikel

Donnerstag, der 08.11.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Wartung und Service – flexibel + mobil
Wartung- und Serviceaufträge können sehr attraktiv sein, wenn denn der hohe administrative Aufwand nicht wäre!
In diesem Webinar möchten wir Ihnen zeigen, wie man diese Prozesse durch nahtlose Integration von Tablet und Mobiltelefon effizient lösen kann. Sie sind damit in der Lage, rechtssicher dank Fotodokumentation und Unterschrift des Kunden, schneller denn je, ihre Aufträge abzurechnen.

Inhalte:
– Anlagenverwaltung (Wartungsvertrag/ Wartungshistorie)
– Arbeiten mit dem Serviceauftragsplaner
– Demonstration der mobilen serviceauftrags-App (JobManager)
   – von der Stunden-, Materialeingabe
   – Fotodokumentation bis zur Unterschrift des Kunden
   – Synchronisierung und Rechnungserstellung
– Möglichkeiten der digitalen Zeiterfassung in der Werkstatt und auf Montage (mobiles Bautagebuch (App)

Donnerstag, der 06.12.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Thema: Nachkalkulation – Transparenz + Controlling
Das Jahresende naht – Zeit für eine Retrospektive des vergangenen Geschäftsjahres!
In diesem Webinar möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie durch die mitlaufenden Nachkalkulation in E·R·Plus die maximale Transparenz und Grundlagen für ein effizientes Controlling erhalten können. Dabei kommt auch der Einsatz von mobilen Zeiterfassung Möglichkeiten zur Sprache.

Inhalte:
– Arbeiten mit Budgets
– Vorstellung der drei Budget-Ebenen von E·R·Plus
– stationäre/ mobile Zeiterfassungsmöglichkeiten
– Nachkalkulation von einem realen Projekt
– Stundenauswertung bezogen auf Mitarbeiter/ Projekte
– Möglichkeiten der Übergabe von Stunden zu Ihrem Lohnbuchhaltung-Programm

Sollten Sie Fragen bezüglich der technischen Abwicklung haben, bitten wir Sie, sich direkt mit dem Fachverband Metall unter der Rufnummer +49 (0) 201 896470 in Verbindung zu setzen.

Karin Deppe, Kubi Unternehmensberatung, zum Thema „Wie produktiv ist die Produktion?“

Diese Frage stellte sich auch Henry Ford am Anfang des letzten Jahrhunderts. Er fand Mittel und Wege, die Herstellungszeit des Ford T-Modells, der Tin Lizzy, zu halbieren und damit den Preis erheblich zu senken.

Im Fenster- und Fassadenbau hat zwar nicht das Fließband, aber immerhin Bearbeitungszentrum, Dichtungseinziehmaschine, 4-Kopf-Eckverbinderpresse, Flügelmontagecenter und Co. Einzug gehalten. Selbst die Ausstattung der Fertigung mit Terminals zur digitalen Bereitstellung aller Informationen schreitet voran.

Woran aber liegt es, dass viele Unternehmen trotz diverser Investitionen über zu lange Fertigungszeiten klagen?

Zur Ursachenforschung hilft ein Blick in die Werkstatt weiter. Studien haben ergeben, dass häufig nur die Hälfte der Arbeitszeit produktiv am Element gearbeitet wird, die andere Hälfte besteht aus sogenannten Nebenzeiten. Ein Teil dieser Nebenzeiten ist schon alleine daran zu erkennen, wie häufig der Mitarbeiter gar nicht am Arbeitsplatz ist. „Bringen, Holen, Suchen“ ist hier das Stichwort, unter dem sich zu lange Transportwege von Stäben, halbfertigen und fertigen Elementen verbergen, ebenso wie die unvollständige Bereitstellung von Material, Werkzeugen und Hilfsmittel am Arbeitsplatz.

Das Vermeiden von „Bringen, Holen, Suchen“ war bei Henry Fords Fließbandprinzip eine unabdingbare Prämisse. Aber schauen wir zunächst einmal auf einen weiteren Erfolgsfaktor zur Steigerung der Produktivität: Die Zerlegung der Produktion in Arbeitsstationen. Das ist auch im Fensterbau geschehen: Zuschnitt, mechanische Bearbeitung, Stabvorbereitung, Stecken/Kleben usw. Wichtig ist hierbei jedoch, jeden Arbeitsplatz so auszustatten, dass die jeweiligen Verrichtungen optimal ausgeführt werden können. Das bezieht sich nicht nur auf Maschinen, sondern auch auf Arbeitstisch, Werkzeuge und Hilfsmittel. Notwendige Transportmittel wie beispielsweise Flügelfachwagen oder auch Rollenbahnen sind dabei auf die zu bearbeitenden Elemente abzustimmen. Durch eine Anordnung der Arbeitsstationen in direkter Linie hintereinander ist man bereits auf dem besten Weg zum sogenannten Flussprinzip. Möglichst sollte die Fläche für das Abstellen der halbfertigen Elemente nach einer Arbeitsstation gleichzeitig die Bereitstellung der Teile für den nächsten Arbeitsplatz sein. Allein hierdurch werden schon Wegezeiten reduziert, der Materialfluss optimiert. Die Pufferflächen sind dabei bewusst klein zu halten, auch wenn ggf. die Losgrößen reduziert werden müssen, denn zu viele halbfertige Produkte in der Produktion erhöhen die Fertigungszeit bzw. die Nebenzeiten. Darüber hinaus sollte überwiegend nach dem Ein-Stück-Prinzip gearbeitet werden. Auch hier haben Zeitstudien bewiesen, dass es effektiver ist, ein Teil zu nehmen, zu bearbeiten und abzustellen, als gleichzeitig an mehreren Werkstücken zu arbeiten.

Ist nun noch das Material vollständig zu Fertigungsbeginn am Arbeitsplatz, ist die nächste Hürde zur Vermehrung der produktiven Zeit genommen. Sicherlich nicht ganz einfach, denn dieser Prozess beginnt bereits bei rechtzeitigen und vollständigen Bestellungen, setzt sich fort über die Kontrolle der termingerechten und mängelfreien Anlieferung und mündet schließlich in der ordnungsgemäßen Kommissionierung durch den Lageristen.

Lohnen wird es sich in jedem Fall, die Optimierung von Fertigungsabläufen und Materiallogistik anzugehen. Hin zu mehr Produktivität in der Produktion.

Potential durch die Verminderung von Nebenzeiten: